Erdnuss-Süßkartoffelsuppe, unfassbar lecker

Eine gute Suppe muss nicht nur wohlschmeckend sein, sie muss auch schnell zuzubereiten sein. Lust auf Suppe? Voilà, lass es dir schmecken. So hätte ich es gern 😉

Diese Suppe ist lecker, einfach zu machen und vegan.

Ihr braucht ( für vier Personen, wenn jeder nur ein Schüsselchen voll isst; ansonsten für zwei):

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

600g Süßkartoffeln

200ml Kokosmilch

Brühe

Salz

60g Erdnussmus

Zu Beginn schneidet ihr die Zwiebel und dünstet sie in Öl an, währenddessen schält und zerstückelt ihr die Süßkartoffeln und die Knoblauchzehen. Wenn die Zwiebel gut riecht, könnt ihr beides dazugeben, kurz anbraten lassen und das Ganze mit der Brühe ablöschen. So, dass alles knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist.


Jetzt lasst ihr alles um die zwanzig Minuten köcheln, püriert das Ganze gründlich,gebt zum Schluss das Erdnussmus und die Kokosmilch hinzu, schmeckt mit Salz ab, portioniert und dekoriert, womit ihr gern dekorieren möchtet ( geröstete, gehackte Erdnüsse; Kräuter; Sprossen; Frühlingszwiebeln) und lässt es euch munden.

Falls jemanden die Kalorien interessieren, die liegen bei 130kcal/ 100ml.

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Empfehlung

Heute beim Kaufland für 2,99€ (uff) entdeckt und für saulecker befunden:

  
Schmeckt original wie sahniger Frischkäse, aber eigentlich viel, viel besser, weil ohne Tier ;0)

  
Ich muss sagen, ich habe schon etliche vegane Frischkäse probiert und war jedes Mal enttäuscht. Hier ist das aber nicht so. 

Den habe ich garantiert nicht zum letzten Mal gekauft.

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Ein Traum an kalten Wintertagen – heiße Schokolade ❤️

  

Schnell gemacht,lecker, couchtauglich,herzerwärmend und natürlich vegan…meine Empfehlung für kalte, ungemütliche Wintertage.

Auf einen halben Liter Hafermilch gibst du Zimt, Vanille, einen Esslöffel Kakao (oder mehr oder weniger) und einen halben Teelöffel „Dunkler Diwan“ (gibt es online oder im Bio-Laden), lässt das Ganze kräftig aufkochen und fertig ist der Seelenwärmer par excellence.

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Hummus ohne Tahina

  
Etwas, das ich bei der veganen Ernährung wirklich vermisse, ist Frischkäse. Seitdem ich weder Butter noch Margarine aufs Brot schmiere, habe ich ihn stets als Geschmacksbereicherung und Gemüsewegrutschbremse geschätzt.

Alle gekauften, veganen Alternativen haben mich schwer enttäuscht und irgendwie mag ich keinen Tofu.

Ein guter Ersatz scheint mir da Hummus zu sein. (Über die nützlichen Eigenschaften von Kichererbsen muss ich Veganern ja nix erzählen.) Ich dachte, ich lege einfach mal los und war positiv erstaunt, wie lecker, variantenreich und einfach zu machen Hummus ist.

Es gibt unzählige Rezepte im Internet. Ganz grob habe ich mich auch an denen orientiert, aber natürlich habe ich angepasst und verändert, was angepasst und verändert werden musste ;0)

Die Zutaten:

  • ein Glas Kichererbsen (300-350g Abtropfgewicht)
  • ein EL dunkles Mandelmus
  • zwei bis drei Esslöffel veganer Joghurt
  • der Saft einer Zitrone
  • Salz/ Pfeffer
  • Currypulver
  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • neutral schmeckendes Öl

Alle Zutaten werden mit einem Zauberstab zu einer cremigen Masse vermust, welche ihr nach Belieben abschmeckt und eventuell nachwürzt oder für die Cremigkeit noch ein wenig Joghurt mehr unterrührt.

Übrigens gehört in Hummus natürlich Tahina. Ich mag aber keine Sesampaste.

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Hintern hochkriegen

  

 Es gab viel zu tun in der letzten Zeit. Ich hatte den Kopf voll mit Dingen, die rein gar nichts mit Ernährung zu tun haben. Ich brauchte kleine, schnell verfügbare, konzentrierte Energieeinheiten Zucker.

Keine Frage, ich aß vegan und verzichtete weitestgehend auf Weißmehl, aber alles Wissen um den Zucker habe ich mit Bravour verdrängt.

Und so habe ich auch zugenommen. Und bin allgemein in keinem guten physischen Zustand. Zucker ist Gift, ich erlebe den Beweis an meinem eigenen Körper.

Wem es wie mir geht, dem empfehle ich, sich selbst in einen heilsamen Schockzustand zu versetzen, indem er sich selbst in einem Video betrachtet. Ich habe mir das heute angetan und zittere immernoch. (Verlasst euch nicht auf euren Spiegel, euer Gehirn wandelt, was eure Augen sehen in ein süßliches „Istnochokay“ um, um eure Nerven zu schonen. Beim Betrachten eines Videos versagt dieser Selbstschutz.)

Hier wird sich ab morgen jedenfalls etwas ändern. Sport und gesunde, reduzierte Ernährung werden wieder Themen sein, die meinen Alltag begleiten. Wer Lust hat, mit mir erstmals oder neu einzusteigen in ein besseres Leben, ist mir herzlich willkommen :0)

Bis morgen!

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Chili ohne Tier in 14 Schritten

 

  

  1. Schneidet eine Zwiebel klein und bratet sie in Öl glasig.
  2. Gebt eine gehackte Knoblauchzehe und eine in Würfel geschnittene Paprika dazu.
  3. Ein bisschen Agavendicksaft oder was euch besser gefällt, gehört dazu, finde ich.
  4. Optional werden jetzt die zuvor in Brühe eingeweichten Sojaschnetzel zugegeben. Das mag nicht jeder, ist auch nicht unbedingt notwendig.
  5. Zeit für die erste Würze. Das Chiligewürz von Sonnentor ist perfekt.
  6. Jetzt könnt ihr fünf gewaschene, klein geschnittene Kartoffeln unterrühren und alles schön weiter brutzeln lassen.
  7. Ich lösche Bohnensachen immer mit Balsamico ab. Kann man, muss man aber nicht. Mir schmeckt das so am besten.
  8. Lasst zunächst alles ein paar Minuten durchbraten. Alle Flüssigkeit sollten dabei weitestgehend verdampfen.
  9. Hier habe ich zwei Dosen Chilibohnen zugegeben.
  10. Darüber zwei Dosen Kidney- Bohnen.
  11. Mais kommt bei uns nicht so gut an. Aber wer kocht, hat Recht ;0)
  12. Die gehackten Tomaten hingegen sind ein Muss.
  13. Nach dem Umrühren gebt ihr Salz hinzu und lasst das Chili mindestens eine Stunde sanft köcheln. (Falls ihr euch bei dem Gewürz vertan habt, reicht diese Zeit, um ein Alternativgericht für Weicheier zu kochen ;0)
  14. Würzt noch einmal nach Belieben und lasst es euch schmecken. Mit Brot, ohne Brot, mit Salat…ganz wie ihr möchtet. Das gilt übrigens für das ganze Rezept, die Zutaten sind je nach Vorlieben und Abneigungen austauschbar.

   

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    Chiabrot vegan

      Hier, wo mittlerweile das Ruthenische Salzkraut durch die leeren Gassen stolpert, soll nun wieder Leben einkehren. Der Sommer war lang und heiß und sehr erlebnisreich. In meinem Leben haben sich ein paar neue Aufgaben ergeben und so stand die Bloggerei im Hintergrund. Leider auch meine gesunde Ernährung. Das wird sich aber ab sofort ändern. Muss. Unbedingt.

    Los geht es mit meinem derzeitigen Brotfavoriten. Normalerweise sind Namen wie „Superfood“ und „Bestseller“ eine 100%ige Garantie dafür, dass ich jegliches Interesse verliere, bei den Chiasamen mache ich aber eine Ausnahme. Ich liebe das Zeug.

    Chia- Brot

    Zunächst vermischt ihr die trockenen Zutaten miteinander, die da wären: ca. 400g Vollkorndinkelmehl, 50g Chiasamen, 1 EL Salz und zwei Tüten Trockenhefe.

    Verrührt, verknetet das Ganze mit Wasser zu einem Teig. Da kann die Konsistenz matschig bis elastisch sein, das ist egal.

      

    Hier habe ich zwei Möhren mit einer Handvoll Buchweizen vermixt. Man kann auch Zucchini nehmen, Sonnenblumenkerne, Nüsse, Emmer, Haferflocken… ganz nach Lust und Laune.

      

    Nun habe ich den Möhrenpamps untergeknetet, noch einen Schwapp Apfelessig zugegeben und den Teig in eine Silikonform gegeben. Oben drauf habe ich Goldleinensamen und Mohn gestreut und das Ganze abgedeckt eine Stunde gehen lassen. 

    Dann, nach 75min bei 200°C Ober- und Unterhitze (ohne Vorheizen) war das Brot fertig:

      
    Das Brot ist ein Gedicht! Außen schön knusprig, innen fluffig und so lecker…


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    Zucker- weniger ist mehr

    Zucker – weniger ist mehr

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    Fast jeder Mensch liebt den Genuss von Zucker. Vom ersten Tag unseres Lebens an lernen wir, dass Süßes tröstet, beruhigt und uns das Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Und wann immer wir im Laufe unseres Lebens ein Stück samtweicher Schokolade auf unserer Zunge zergehen lassen, scheint ein kleiner Strahl dieses Gefühls aus Kindertagen unsere Seele zu wärmen. Und weil das so schön ist, bleiben wir stets anfällig gegenüber dem Drang, dieses Gefühl öfter und kräftiger spüren zu wollen.
Die Alten Römer süßten ihre Getränke in Ermangelung zufriedenstellender Alternativen mit giftigem Bleiacetat, dem sogenannten Bleizucker. Sie hätten auch Honig verwenden können, doch der hatte, wie auch heute noch, einen wahrnehmbaren Eigengeschmack und war weniger süß.
Die Angewohnheit, sich regelmäßig Gift in den Wein zu kippen war, wissenschaftlichen Thesen zufolge mitverantwortlich für den Untergang Roms.
“Die Menschen werden krank, weil sie aus Torheit alles tun, um nicht gesund zu bleiben.“ wusste schon der griechische Arzt Hippokrates ca. 400 Jahre vor Christus.
Heute sind wir viel schlauer. Heute essen wir raffinierten Zucker.
    Zucker, der durch mehr oder minder aufwändige Prozesse aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr extrahiert wird, weist je nach Verarbeitungsintensität einen sehr hohen Kohlehydratanteil auf; bei Raffinade, dem Maximum an Verarbeitungsmöglichkeit sind das 100%. So liegt uns ein reinweißer, seiner Vitalstoffe beraubter leerer Kalorienträger vor. Perfekt, um in kürzester Zeit einen großen Energiebedarf zu decken, beispielsweise bei schwerer, körperlicher Arbeit oder Spitzenleistungen im Sport.
    In der Realität laufen wir aber eher selten einen Marathon, und die meisten von uns arbeiten wahrscheinlich in Büros statt Untertage. Das führt dazu, dass wir die von uns aufgenommene Energie nicht abgeben, sondern in Form von Fett speichern, dass wir unseren Insulinspender, die Bauchspeicheldrüse bis an ihre Leistungsgrenze fordern, übergewichtig oder sogar adipös werden, uns nachfolgend mit Erkrankungen wie Gicht, Karies, Arthrose, koronaren Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Krebs, Diabetes II und vielem mehr herumplagen müssen.
    Wir würden gut daran tun, unseren Zuckerkonsum drastisch einzuschränken, die Talfahrt zu stoppen und unseren Kindern ein Vorbild zu werden, damit es uns nicht ergeht wie den Alten Römern, deren sorglose Völlerei wir heute belächeln und denen wir doch so ähnlich sind.
    In den Jahren 2013/14 lag der Pro- Kopf- Verbrauch an Haushaltszucker in Deutschland bei 38kg pro Jahr. Dies entspricht dem Vierfachen dessen, was die WHO als Jahresverbrauch empfiehlt, nämlich 9,1kg. In der Schweiz gar schlug man den Empfehlungswert der WHO mit 46,5kg pro Kopf und Jahr um ein Fünffaches.
    Es scheint kaum vorstellbar, dass die Schweizer und die Deutschen besonders taub für die mahnenden Worte der Wissenschaftler, Ärzte und Krankenkassen sind. Und tatsächlich liegt der Anteil des Zuckers, den wir selbst zum bewussten Süßen unserer Speisen und Getränke benutzen auch nur bei 15%. Fast 83% findet als sogenannter Verarbeitungszucker den Weg in unsere Haushalte, wird uns also von der Nahrungsmittelindustrie entweder ganz offen oder nicht selten auch klammheimlich untergejubelt.
    Warum lassen wir uns das eigentlich gefallen? Warum ignorieren wir, was wir wissen und wollen und konsumieren so viel von dem, was uns im Übermaß so krank macht? 
Die Ursache könnte darin liegen, dass Zucker eben doch wie eine Droge wirkt. Dem ständigen Teufelskreis von Über- und Unterzuckerung, der durch ein Zusammenspiel von einer zu mächtigen Zuckerzufuhr und dem verhältnismäßig trägen Hormon Insulin entsteht, kann man nur mit Strategie und Willensstärke entrinnen. Wir müssen unsere Intelligenz, unsere Kritikfähigkeit und unsere Instinkte nutzen, um zu verstehen, dass wir bedingt durch ein ständiges Überangebot an Süßem längst verlernt haben, wirklich zu genießen und dass es an der Zeit ist, uns genau diese Fähigkeit zurückzuerobern. Denn Süße ist mehr als das Zerschmelzen von Kristallzucker auf der Zunge, es ist ein sinnliches, Zufriedenheit spendendes und komplexes Erleben und Fühlen, das natürliche, unverarbeitete Süßungsmittel viel besser auslösen können. Versprochen.
    Es gibt einen einfachen und vielleicht sogar einzigen Weg, der Zuckersucht zu entkommen – den kalten Entzug. Sich ihm zu stellen, ist eine intensive und positive Erfahrung, die sehr nachhaltig sein kann. Den folgenden Punkten zu folgen, kann dir dabei helfen, den Entzug nicht nur durchzustehen, sondern als das zu empfinden, was er ist: eine Befreiung:
    1. Mach dir klar, dass du dabei bist, dir etwas Gutes zu tun. Dein Körper braucht keinen separat zugeführten Zucker. Er ist dafür gebaut, sich die notwendige Menge aus den komplexen Kohlehydraten, die du ihm in Form von gesunder Nahrung wie Obst und Gemüse anbietest, selbst zu bilden. Er wird dir dankbar sein, wenn du ihm die Last der Zusatzaufgaben nimmst, du wirst dich bedeutend vitaler ohne die tägliche Zuckerkeule fühlen.
    2. Definiere einen Zeitraum, in dem du jeglichen, industriell verarbeiteten Zucker meidest, ausnahmslos. Zehn Tage sollten es mindestens sein. Stelle dich ganz bewusst der Herausforderung und teile sie auch denjenigen mit, die dir nahe stehen, damit sie dich unterstützen.
    3. Lerne die verschiedenen Namen des Zuckers. So läufst du nicht Gefahr, dass deine Challenge von cleveren Marketingstrategen unterlaufen wirst. Auf der sicheren Seite befindest du dich, wenn du ganz auf industriell hergestellte Nahrung verzichtest, da das aber manchmal viel schwieriger ist als es sich liest, bekommst du hier eine Übersicht aller blumigen Umschreibungen für denaturierten Zucker http://www.medizinfo.de/ernaehrung/zucker.htm
    4. Kaufe bewusst ein. Prüfe industriell verarbeitete Nahrungsmittel auf Zucker, achte auf Fallstricke. Bevorzuge natürliche Süße aus Obst, Gemüse, Getreide. Obwohl du es vielleicht in den ersten Tagen noch nicht wahrnimmst, eine Banane süßt ein ansonsten ungesüßtes Müsli vollkommen ausreichend. Zur Not verwende getrocknetes Obst. Datteln süssen sehr intensiv und eignen sich klein geschreddert auch zum Backen.
    5. Rechne mit ein paar Tagen richtig schlechter Laune. Das sind Entzugserscheinungen. Hast du die überwunden, fühlst du dich besser denn je und erfreust deine Mitmenschen mit deiner guten Laune.
    6. Nutze unter gar keinen Umständen künstliche Süßungsmittel. Abgesehen von allen Risiken verwehrt dir der Gebrauch von Süßstoff den tollen Effekt, den du erreichen willst. Stevia und kleine Mengen Honig sind natürlich erlaubt.
    Es gibt eine gute Nachricht: Hast du dich von einem Übermaß an Zucker entwöhnt, sollte der Genuss von Süßem mit ein wenig Selbstkontrolle fortan kein Risiko des Rückfalls für dich darstellen. Gönn dir, was du liebst. Der Genuss wird nun um ein Vielfaches intensiver sein.

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    Eine Bitte an meine Leser

    Glücklich der Mensch, der seinen Nächsten trägt in seiner ganzen Gebrechlichkeit, wie er sich wünscht, von jenem getragen zu werden in seiner eigenen Schwäche. ( Franz von Assisi)

    Wir alle sehen derzeit die Bilder verzweifelter Menschen, die in unserem Land, unserem Kontinent Schutz suchen. Wir hören die Klagen derer, die als Helfer an ihre Grenzen stoßen und die derer, die Angst um ihr Hab und Gut und ihre Ruhe haben, weil sie ohnmächtig dabei zusehen, wie das Chaos um sich greift. Wir wissen nicht, was wir tun können, doch wir können die innere Stimme, die uns sagt, dass wir etwas tun müssen, nicht zum Schweigen bringen.

    Ich bitte euch, werdet aktiv. Jeder von euch kann etwas tun. Mag es viel oder wenig sein, es ist etwas. 

    Wenn ihr nicht wisst, was ihr konkret tun könnt, informiert euch bei eurer Stadtverwaltung/ Gemeinde, bei ProAsyl, in den Migrationsberatungsstellen, auf welche Art ihr helfen könnt. Mangelt es euch an Zeit, könnt ihr vielleicht Dinge, die ihr nicht mehr braucht, spenden. Überzeugt die Menschen in eurem Umfeld, es euch gleich zu tun, seid ein gutes Beispiel. 

    Was ihr davon habt: Ihr habt die Möglichkeit, großartige, mutige Menschen kennenzulernen, die euren Horizont und euer Herz erweitern. Ihr habt das wunderbare Gefühl, das Richtige zu tun. Falls ihr Eltern seid, hat euer Tun einen Erziehungseffekt, den ihr niemals herbeireden könntet. 

    All jenen, die sich schon engagieren oder es jetzt tun werden: Ich wünsche euch von Herzen viel Kraft und Spaß bei eurem Handeln und dass ihr ebenso viel Glück habt wie ich und wunderbare neue Freundschaften knüpfen könnt.

    Bis bald, meine fantastischen Leser…

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    Sommer, mein Phlegma und Pläne

    Weder hier noch im richtigen Leben habe ich seit Beginn der Ferien durch Fleiß und Konsequenz geglänzt. Nachdem einige Versuche, das zu ändern, gescheitert sind, habe ich beschlossen, den Sommer zu genießen und endlich einmal die Seele baumeln zu lassen. Zu lesen, zu denken, nichts zu tun… Im Alltag fiel mir das unheimlich schwer.

    Ich lasse euch ein paar Bildbeweise meiner Auszeit da, wünsche euch von Herzen einen erholsamen Sommerurlaub, vor- und nachher gute Tage und verspreche, dass es bald mit mehr Inhalt weitergeht:

       
        
     
    Kennt ihr „Ditte Menschenkind“ von Nexö? Ein trauriger Teil des Buches spielt in dieser Straße in Kopenhagen.

      
    Ich liebe Kühe, ich liebe das Meer. Beides zusammen ist wie der Himmel auf Erden.

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