mich

Was mich angeht, habe ich keine Lust mehr auf Übergewicht und werde jetzt abnehmen. Hierfür verzichte ich auf Kristallzucker und Weißmehl. Ich esse vegan.  Viel Gemüse, Obst etwas weniger. Ich probiere viele Rezepte, informiere mich auf allen möglichen Plattformen darüber, was schmeckt, gesund und alltagstauglich ist. Ich bevorzuge regionale und saisonale Gerichte und bin skeptisch gegenüber Ersatzstoffen. Nach einer zweijährigen Laufpause will ich, sobald ich mich dafür leicht genug fühle wieder mit dem Laufen beginnen.

Das Abnehmen ist für mich kein neues Thema. Ich habe vor vier Jahren bereits über 30kg abgenommen, indem ich Kalorien gezählt habe und es selten mehr als 1000 am Tag werden ließ. Auch wenn diese Methode innerhalb von nur etwas mehr als einem halben Jahr recht erfolgreich war, halte ich sie im Nachhinein nicht für wiederholenswert. Ich hielt mein Gewicht ca. ein halbes Jahr, gab dann das Rauchen auf und nahm einen großen Teil der verlorenen Kilo wieder zu. Nicht alle Gott sei Dank, schätzungsweise um die 20kg.

Fakt ist, ich bin übergewichtig und fühle und sehe das. Und ich fühle mich unwohl damit.

Ich will normalgewichtig sein und der Weg dahin wird hoffentlich der sein, der für mich passt, einfach zu realisieren ist und mir keine diffizilen Rechenleistungen wie den Dreisatz abverlangt.

Ich meine, es ist wichtig, eine Art der Ernährung zu finden, die man bis an sein persönliches Ende beibehalten kann. Geht davon aus, dass ehemalige Dicke sofort wieder dick werden, wenn sie die Zügel schleifen lassen. Unsere Spielräume sind verbraucht.

Und dann muss man eben auch seine persönlichen Vorlieben beachten. Kommt man mit Verboten klar? Braucht man klare Regeln? Wer Fleisch liebt, sollte Fleisch essen. Wer Gemüse liebt, so wie ich, sollte es zur Passion erheben.

Ich esse nicht nur aus ethischen Gründen vegan, ich brauche einfach keine tierischen Lebensmittel, und mittlerweile mag ich sie auch nicht einmal mehr riechen. Also ist dies mein Weg. Und er tut mir gut.

 

Ich werde mich auch vorerst nicht wiegen. Zahlen werden keinerlei Rolle spielen, wenn es darum geht, herauszufinden, was mein Körper braucht und wie es ihm gut geht.

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7 Antworten zu mich

  1. Felix von Henry schreibt:

    Bei http://www.dragonspice.de/ findet man öfters gute Angebote 😉

  2. Melanie schreibt:

    Du hast einen echt tollen Blog! Ich würde dir gerne auf Instagram folgen – wie heißt du dort? 🙂
    LG

    • sycoraxa schreibt:

      Vielen Dank, das ist sehr nett 🙂
      Instagram habe ich bisher eher stiefmütterlich behandelt, aber deine nette Anfrage motiviert mich, das endlich mal zu ändern 😉
      ( „wenigerbinichmehr“ ist der Account- Name)

  3. Patrick schreibt:

    Man kann ohne Sport abnehmen, denn das wichtigste ist die Ernährung. Es gibt einige
    Menschen die trainieren und trainieren im Fitness-Studio und nehmen nichts bzw. fast nichts ab. In den
    meisten Fällen liegt es schlichtweg einfach der falschen Ernährung. Ich lehne mich soweit aus dem
    Fenster und behaupte mal, dass die Ernährung ca. 80% des Erfolges ausmacht. Mit dem richtigen
    Abnehmplan kann man in der Regel gut abnehmen ohne ein übertriebenes Workout-Training zu machen.

    • sycoraxa schreibt:

      Was die Abnahme angeht, stimme ich dir zu. Dennoch halte ich Sport (in welchem Maß auch immer) unerlässlich für das physische und psychische Wohlbefinden, das wiederum Voraussetzung für das Gewichthalten nach erfolgreicher Abnahme ist.
      Liebe Grüße von mir :0)

  4. Grünzeug schreibt:

    Deinen Ansatz, Kalorien nicht mehr zu zählen und erstmal die Zahlen auf der Waage außer Acht zu lassen, finde ich gut. Ich glaube, wir sind viel zu sehr auf die mathematische Vermessung unserer Körper fixiert. So sehr, dass wir dabei aus den Augen verlieren, was ihm wirklich guttut. Ich habe das auch lernen müssen – aber ich habe für mich herausgefunden, dass die vegane Ernährung ohne sämtliche Zahlen auskommt und es mir (in psychischer und physischer Hinsicht) wesentlich besser damit geht. 🙂
    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg!

    • sycoraxa schreibt:

      Vielen Dank. Sich vegan zu ernähren, ist laut meiner Erfahrung insgesamt eine sehr intuitive Art der Ernährung. Hier hat nicht nur die Personenwaage ausgedient, ich messe generell kaum etwas ab. Ich stelle auch keinen Wecker am Ofen; ob ein Gericht fertig ist, kann man sehr gut „erriechen“.
      Liebe Grüße 😊

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