Mein Balkonprojekt -„Partielle Selbstversorgung“1.2

Es hat sich wieder etwas getan auf meinem Balkon und in den diversen Vorbereitungszonen. Offen gestanden fällt mir die Dokumentation des Wachsens und Werdens immer schwerer, da ich wie ein aufgeregtes Krokodilweibchen ständig meine Eier Minipflänzchen durch die Gegend schleppe, um die optimale Brutstelle zu finden. Ich muss mir das dringend abgewöhnen, es nervt mich selbst.

Überdies hatte ich heute den ersten Todesfall zu beklagen bzw. habe ich den Akt vorangetrieben und einen Becher mit Minzesamen in den Biomüll gekippt, da er mit Schimmel bedeckt war.

 

Hier seht ihr rechts ein selbst zusammengefriemeltes Gewächshaus mit noch sehr zarten Kräuter – und Blütenpflanzen, die schon ihre erste Nacht draußen hinter sich haben und gut aussehen. Verzärteln ist nicht. Im gelben Topf befinden sich verschiedene Kräuter vom Markt. Ich glaube, Minze und Liebstöckel?

Das ist Kohlrabi :0)

Essbare Blumen habe ich in gefühlt einer Million Töpfe ausgesät. Die stehen auch alle schon draußen.

Rechts unter dem Grün aus Plast befinden sich Büchsen mit ausgesätem Lavendel. Der braucht Frost zum Keimen. Soll ich mir den jetzt wünschen oder nicht…
Aktuell ist es ziemlich mild und der Balkon ist sehr windgeschützt. Ich bin guter Hoffnung, dass alles überlebt.

Meine Schwiegermutter (erfahrener Gartenhase) hat mir empfohlen, einfach mal ein paar Paprikakerne auszusäen. Gesagt, getan: Im Bioladen eine besonders schöne Paprika gekauft -> aufgegessen -> Kerne eingepflanzt.

Apropos Schwiegermutter: Mein Schwiegervater war so nett, mir zwei riesengroße Eimer gesiebte Komposterde zu spendieren und sogar auf den Balkon zu schleppen. Danke, danke, danke :0)

Das ist die Situation im Wohnzimmererker. Die Tomaten wachsen unfassbar schnell und kräftig, die Wassermelone dümpelt so vor sich hin und in den Eierpackungen keimen verschiedene Kräuter wie Liebstöckel, Knoblauchschnittlauch etc., alle von der „Pflanzenfee“ geordert.  Die Kräuter verdienen durchaus eine präzisere Beschreibung, das werde ich dann nachholen, wenn sie  keimen.

 

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Wenn ihr Lust habt, mich bei meinen Erfolgen und Rückschlägen zu begleiten und ab und zu ein einfaches, veganes Rezept zu lesen, bleibt dabei. Ich freue mich sehr über Besuch.
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4 Antworten zu Mein Balkonprojekt -„Partielle Selbstversorgung“1.2

  1. Vielleicht habe ich dieses „Gen“ auch und liebe es deshalb so sehr, selber Sprossen zu ziehen? Da habe ich jeden Tag etwas zum Schauen und freue mich total darüber, wie es wächst…

    lg
    Maria

  2. sophie0816 schreibt:

    ich bin mit begeistert. 😀 ich hab gestern bei baldur unteranderem saatkartoffeln bestellt. werde kartoffeln im eimer anbauen. *freu*

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