Saftfasten oder so



Kennt ihr die Dokumentation „Fat, sick & nearly dead „? Ich kannte sie auch nicht, bin kürzlich bei Netflix darauf gestoßen und habe sie mir angesehen. Kurz gesagt geht es darum, wie ein dicker, gestresster Mann zwei Monate lang ausschließlich frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte trinkt (und nichts isst), dabei durch die USA tourt und mit Menschen über seine und ihre Gesundheit redet. Der Film ist sehenswert, und ich glaube, er inspiriert jeden, der sich schon viel Wissen über gesunde Ernährung angeeignet hat, aber irgendwie auf der Stelle tritt. So wie mich.

Ich esse vegan, ernähre mich aber nicht wirklich gesund. Zunächst einmal esse ich zu viel und ganz sicher zu viele Kohlehydrate. Ich liebe Getreide und esse reichlich davon. Meine Abnahme findet nun schon seit Wochen nicht mehr statt, ich bin oft müde, lustlos und ganz schön negativ. Ich laufe nur noch selten und wenn, dann nicht gut. 

Diesem Trend möchte ich gern entgegenwirken, also greife ich, wie typisch, zu radikalen Maßnahmen. Bei mir muss es einfach krachen, sonst verfalle ich in Trägheit.

Ich habe übrigens keinen Plan. Als ich anfing, mich mit dem Thema zu beschäftigen, habe ich auf Blogs gelesen und auf YouTube nach Erfahrungsberichten gesucht, war aber unheimlich genervt. (Klar braucht man einen 500€- Entsafter, sonst geht es nicht. Und alle drei Tage einen Einlauf… )

Die ersten drei Tage werde ich Smoothies trinken, die nur aus Obst und Gemüse bestehen. Danach geht es weiter mit einem stetig wachsenden Anteil an Säften. 

Wie lange ich es insgesamt durchziehe, weiß ich noch nicht, aber mindestens zehn Tage sollen es schon sein. Hier mein vorbereitender Einkauf:





Heute ist auch schon gleich Tag1. Mir ging es schon beim Aufwachen nicht gut, ich hatte Kopfschmerzen, eine verstopfte Nase, war müde und mir war schrecklich übel. Hervorragende Startbedingungen also.

Mein Frühstück bestand aus zwei Bananen, einem Apfel, einer Orange, einer Birne, einem Stück Rote Bete, zwei Pflaumen und einer üppigen Handvoll Spinat und sah dann so aus:





Die Farbe ist richtig fies, aber der Geschmack war in Ordnung. 

Ich rechne damit, dass es mir mindestens drei Tage schlecht gehen wird, ich also am Wochenende die ersten Hochgefühle verspüren werde. Ich bin sehr gespannt.

Joe Cross, der Australier aus dem Film, hat übrigens sein massives Übergewicht verloren. Und nicht nur das. Es ist  einfach überzeugend, ihn dabei zu beobachten, wie er sich und sein Umfeld verändert. Ganz einfach und so effizient. Mal sehen, wie ich mich mache…



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Über sycoraxa

Wenn ihr Lust habt, mich bei meinen Erfolgen und Rückschlägen zu begleiten und ab und zu ein einfaches, veganes Rezept zu lesen, bleibt dabei. Ich freue mich sehr über Besuch.
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5 Antworten zu Saftfasten oder so

  1. Hallo Annett!

    Den Film habe ich auch vor kurzem gesehen und sehr motivierend empfunden.

    Danke für Deinen Beitrag, nachdem ich auch gerade beim weniger werden bin bin ich sehr interessiert und hoffe auf einen weiten Bericht wie es Dir ergangen ist und welchen Erfolg Du hattest. Ich habe nämlich gerade einen Durchhänger…

    lg
    Maria

  2. stoppel88 schreibt:

    Ohje, dann mal gute Besserung!!!
    Ich habe den Film auch zufällig vor einiger Zeit bei Netflix gesehen und mir ging es genauso. Zu Weihnachten habe ich dann einen Entsafter geschenkt bekommen, den ich dann auch sehr aktiv genutzt habe. Ich habe nur einzelne Tage auf feste Nahrung verzichtet, aber versucht täglich mindestens eine Mahlzeit durch einen Saft zu ersetzen. Das hat auch gut funktioniert und ich fühlte mich fit wie selten. Voller Tatendrang, strahlende Haut, gesund… Einfach klasse. Hoffentlich bist du bald wieder gesund und machst dann auch viele positive Erfahrungen 🙂

    • sycoraxa schreibt:

      Danke schön. Inzwischen habe ich mich auch dafür entschieden, den Saft in eine ausgewogene, vegane Ernährung einzubauen. Vielleicht wage ich im Sommer, wenn meine Sehnsucht nach warmen Mahlzeiten nicht mehr so groß ist, noch einmal daran.
      Liebe Grüße.

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