Na klar… Engelsaugen

Engelsaugen scheinen in diesem Jahr der absolute Hit zu sein. Zu Recht, denn es ist herrlich einfach, sie zu backen. Schließlich muss man nur einer gewissen optischen Norm gerecht werden, um die Engelsaugen Engelsaugen nennen zu dürfen. Diese hier sind das Produkt einer sehr intuitiven Backstunde.

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Anfangs habe ich mich noch gemäßigt, fotographiert und gewogen, nach und nach gingen dann aber doch die Pferde mit mir durch und ich griff nach Gefühl zu den Zutaten.
Das Ergebnis ist sooooo lecker, daher hier die Dokumentation meiner kleinen Küchenschlacht:

Zunächst habe ich zwei/ drei Esslöffel Chiasamen als Eiersatz in einer viertel Tasse Wasser eingerührt. In meinem Mixer hab ich eine Handvoll Cashews, eine Handvoll Datteln, drei Esslöffel Mohn, einen Esslöffel Kokosöl ( ist gar nicht nötig, ich wollte nur das Glas leer machen), in Hafermilch aufgeweichte Haferflocken ( die wollte ich eigentlich zum Frühstück essen, aber – igitt – zarte Haferflocken sind einfach nichts für mich), eine Prise Meersalz und einen Teelöffel Weihnachtsgewürz ( immerhin Weihnachtskekse!) zu einer richtig cremigen, toll duftenden Masse gemixt.
In einer anderen Schüssel habe ich Dinkelvollkornmehl mit einem halben Päckchen Weinsteinbackpulver, einer Handvoll gemahlener Haselnüsse und einer Handvoll gepufftem Amaranth gemischt und dann die feuchte Masse und die Chiasamen untergeknetet. Ich habe so lange Mehl nachgegeben bis der Teig formbar wurde. Dann habe ich ihn in Folie gepackt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gepackt.

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Groß verändert hat sich der Teig durch die Kühlung nicht, er war immer noch ziemlich klebrig. Diesen Schritt kann man sich also auch sparen. Auf die eine oder andere Weise werden nun kleine Kugeln geformt, platt gedrückt und mit einem Holzlöffelstil Löcher hinein gedrückt. Gefüllt habe ich die Kekse nun mit Cashewmus, dem Zwetschgenmus von Tarpa, Erdbeerkonfotüre von Zwergenwiese und Rübensaft.

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Nach 15 Minuten Backen bei 180°C Umluft sahen die Plätzchen dann so aus:

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Die gab es dann auch gleich zum Adventstee und sie kamen sehr gut an. Am leckersten fand ich übrigens die mit Erdbeermarmelade und die mit Rübensaft gefüllten Kekse 🙂

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Ich weiß, es ist für viele schwer vorstellbar, ohne Rezept und Mengenvorgaben zu backen, doch ich möchte euch das gern empfehlen. So richtig schief gehen kann es nicht, im schlimmsten Fall schmecken die Plätzchen oder Kuchen nur lala.
Das Backen macht einfach viel mehr Spaß, wenn man sich dabei ausprobiert, Zutaten nach Lust und Laune kombiniert und dann wirklich sagen kann: Ich hab’s erfunden.
Traut euch!
Ich wünsche euch allen einen ruhigen, besinnlichen Adventsabend und einen sanften Start in die neue Woche.

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Über sycoraxa

Wenn ihr Lust habt, mich bei meinen Erfolgen und Rückschlägen zu begleiten und ab und zu ein einfaches, veganes Rezept zu lesen, bleibt dabei. Ich freue mich sehr über Besuch.
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Eine Antwort zu Na klar… Engelsaugen

  1. pixiepix schreibt:

    Da ist Mohn drin, und Mohn ist gut 😀 – Von daher (und weil der Rest auch super lecker klingt), wandert dieses Rezept direkt auf meine „to-bake“-Liste! Vielen Dank!

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