Kokosblütenzucker

 

Er ist der Hipster unter den Kristallzuckeralternativen. Ein schickes, nicht überall verfügbares und überaus schmackhaftes Süßungsmittel, das seinen Preis hat. Sein Glykämischer Index wird mit 35 angegeben, wobei es aber mancherorts Zweifel an der Richtigkeit dieser Angabe gibt.

Zusammensetzung:

378,9 Kalorien

0,01 g Protein

0,01 g Fett

1,5 mg Calcium

0,2 mg Magnesium

0,2 mg Kalium

94,15 g Sucrose

1,55 g Glucose

1,68 g Fructose

2,52 % Feuchtigkeitsgehalt

Sucrose ist übrigens das englische Wort für Saccharose, also ganz gewöhnlicher Zucker, dessen Glykämischer Index mit 65 angegeben wird. Hier versteht man dann auch die Zweifel an der Richtigkeit des verbreiteten Wertes für Kokosblütenzucker. Wie kann er, da er zu 94% aus Zucker besteht, nur einen halb so hohen GI haben wie dieser?

In meinen Augen ist Kokosblütenzucker kein abnahmefördernder Ersatz für Kristallzucker. Der Kaloriengehalt ist nur minimal kleiner. Vielleicht ist sein hoher Preis insofern hilfreich, als dass man schon aus Geiz viel sparsamer damit umgeht. Ohnehin ist eine niedrige Dosierung der einzige Weg, trotz des Genusses (und er schmeckt wirklich sehr gut und leicht karamellig) von Kokosblütenzucker abzunehmen. Das gilt aber auch für normalen Haushaltszucker.

Kokosblütenzucker ist sehr gut zum Backen geeignet, man kann Kristallzucker 1:1 durch Kokosblütenzucker ersetzen. Leider ist er dafür für die meisten Leute zu teuer, mit 30€ für ein Kilo kann man im Durchschnitt rechnen.

Ich sehe keine echten Vorteile gegenüber Rohrohrzucker. Die Mineralien, die der Kokosblütenzucker enthält, ziehe ich mit Leichtigkeit und deutlich günstiger aus anderen Nahrungsmitteln. Der Preis ist zu hoch, der Weg bis in mein Regal zu weit, der Nutzen zu minimal.

Ich werde wahrscheinlich keinen Kokosblütenzucker mehr kaufen.

 

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3 Antworten zu Kokosblütenzucker

  1. Mario schreibt:

    Die gesündere Alternative wäre Xylit bzw. Xucker mit einem glykämischen Index von 10

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